Produktionsproblem gelöst, ein Pellet nach dem anderen

Microban, mit Sitz in Huntersville, North Carolina, ist ein auf Polymere und Textilien spezialisiertes Unternehmen, das antimikrobielle und antimykotische Technologien herstellt.

An der Oberfläche ist Microbans Produkt relativ unscheinbar: kleine, harte Pellets aus Kunststoff, jedes etwa so groß wie ein Popcornkorn, aber in mehr als 1.000 Produkten in 30 Ländern zu finden – architektonische Fensterläden, Arbeitsplatten, Badematten, Tiergeschirr, Trainingsgeräte, Schwämme, Sandalen und Kissen, um nur einige zu nennen.

Eine der größten Herausforderungen in der Fertigung besteht darin, dass jedes Produkt eine neue Formulierung des Materials erfordert. Wenn einer der Kunden von Microban ein Produkt herstellt, verwendet dieser Kunde die von Microban entwickelten Polymer-Pellets mit seinen eigenen. Die beiden Produkte verbinden sich in einem geschmolzenen Strom aus flüssigem Kunststoff, und das fertige Produkt widersteht mikrobiellen Anhaftungen. Das macht Produkte, die sich auf dem Verbrauchermarkt befinden, hygienischer und sicherer.

Der Prozess erfordert, dass die Polymeringenieure und Chemiker von Microban eng mit den Kunden zusammenarbeiten, um Produktsubstrate, Leistungsmerkmale und Herstellungsprozesse zu verstehen und die Kompatibilität mit den Produkten der Kunden sicherzustellen.

Eine klare Herausforderung

Kürzlich arbeitete das Unternehmen an einem neuen Präparat und geriet in Komplikationen. Anstatt sich unsichtbar in das glasklare Polymer des Kunden einzufügen, brannte die Masse während des Herstellungsprozesses und erzeugte ein fertiges Produkt, das mit schwarzen Flecken durchsetzt war.

Microban hat sich an das Polymers Center of Excellence (PCE) gewandt, um seine Verbindung erfolgreich in das Produkt einzubinden. PCE ist eine gemeinnützige 501(c)6-Organisation, deren Aufgabe es ist, das Wissen zu erweitern, technische Unterstützung zu leisten und die Entwicklung neuer Technologien in der Kunststoffindustrie zu unterstützen. Es ist Teil der North Carolina Manufacturing Extension Partnership, dem offiziellen Vertreter des MEP National Network.

Die meisten Kunden von PCE verfügen weder über eigene Compoundierextruder noch über komplette Labore oder Spritzgießmaschinen. PCE kann eine Mischung entwickeln, zuerst in kleinen Mengen, dann in kleinen Losen, dann in LKW-Ladungsmengen, und dann die Teststäbe und Proben formen. PCE kann den Compound mit diesen Testmustern testen und die Testergebnisse unter einem Dach produzieren. PCE ist auch in der Lage, mit Hilfe der 3D-Simulationssoftware MoldEx zu beurteilen, wie ein neuer Compound in ein Werkzeug fließt, und bietet Schulungen für die Bediener der Extrusions- oder Spritzgießtechniker an, sobald das Produkt in den Markt eingeführt wird.

Microban hatte seine eigene Testausrüstung, aber nicht alles, was es brauchte. PCE konnte auf die Ausrüstung und das Know-how zurückgreifen, die Microban für seinen neuen Wirkstoff benötigt. Das Produkt von Microban erforderte Trockner, Compoundierextruder und eine hochpräzise Zuführung, um akzeptable Ergebnisse zu erzielen. Unterstützt wurde dieser Prozess von den PCE-eigenen Experten, die es verstanden, die spezifischen Compounds auf diesen Extrusionslinien herzustellen.

 

Intels Geheimwaffe für den Automatisierungserfolg: Standardisierung

Der Mega-Chiphersteller kann neue Produktionsanlagen in seine Fabriken bringen und in fünf Minuten einsatzbereit sein, dank einer maniacal Fokussierung und Investitionen in die Entwicklung und Implementierung von Standards.

Standards waren der Weg, den Intel eingeschlagen hat, um dieses Ziel zu erreichen.

„Hätten wir die Standards nicht verdoppelt, wären wir wahrscheinlich bankrott gegangen“, erklärte Meyer, der diese Woche auf der M&T-Konferenz in Raleigh vor einem Raum voller Führungskräfte aus der Fertigungsindustrie sprach. Als Senior Principal Engineer in Manufacturing IT bei Intel hat Meyer die letzten 22 Jahre damit verbracht, Intel dabei zu unterstützen, seinen Betrieb von im Wesentlichen manuellen Prozessen zu seinem derzeitigen Zustand zu entwickeln, der sich einer 100%igen Automatisierung nähert.

Seine Begeisterung für Standards resultiert aus den greifbaren Vorteilen, die Intel durch die strikte Einhaltung von über 900 von der Halbleiterindustrie entwickelten Standards erzielt hat, mit dem klaren Ziel, die Effizienz der Branche zu steigern und die Kundenzufriedenheit zu verbessern.

„Wir standardisieren alles“, sagte Meyer und erklärte weiter, dass die Standards, die Intel befolgt, alles abdecken, von den Ausstattungsmerkmalen über den Robotertransfer zwischen den Ausstattungsmodulen bis hin zu Kommunikations- und Leistungsmessungen.

Ein Grundpfeiler dessen, was Meyer als „allgegenwärtige Standardisierung“ bezeichnet, ist das FOUP, das für „Front Opening Unified Pod“ steht. Er ist der Träger für den Transport aller Produktions- und Testmaterialien und bildet die Schnittstelle zu den Lastanschlüssen in der gesamten Anlage.

Dank standardisierter paralleler I/O-Schnittstellengeräte, Standorte und Protokolle ist jede Übergabe gleich. (Daher die Möglichkeit, neue Geräte fast nahtlos zu installieren.)

Jeder FOUP-Träger hat eine eindeutige ID und einen RFID-Tag und an jedem Ladeport befindet sich ein Lesegerät. Lesegeräte sind auch an jedem Ort installiert, an dem ein FOUP landen könnte, um die Bewegung des Trägers durch den Prozess zu verfolgen.

Intel hat auch ein standardisiertes Ausrüstungsverhalten für die Verbindung, Steuerung und Extraktion von Daten für jedes Produktionswerkzeug, was den Informationsfluss durch die Fabrik erleichtert.

Ebenso sind die Leistungsdaten für alle Geräte gleich, einschließlich Produktivzeit, Standby-Zeit, Engineering-Zeit sowie geplanter und ungeplanter Ausfallzeiten.

An diesem Punkt in Meyers Vortrag sagte jemand aus dem Publikum, dass er nicht in einer Branche arbeitete, die irgendwelche Standards hatte, und er konnte nicht sehen, wie sie so etwas wie das, was Intel getan hatte, angehen konnten.

Meyer räumte ein, dass Intel aufgrund der Investitionen der Halbleiterindustrie in die Entwicklung von Standards einen deutlichen Vorteil habe, aber dass diese Standards seiner Meinung nach auf fast jede Branche angewendet werden könnten.

Und einer der Gründe, warum Intel darüber spricht, was es tut, ist, Best Practices mit Unternehmen außerhalb der Halbleiterfertigung zu teilen: „Alle Standards, die die Halbleiterindustrie verwendet, sind online, und ich denke, sie können als gute Referenz und Ausbildung für jeden Hersteller dienen“, sagte er. „Von der Strukturierung von Sperrstiften an Geräten bis hin zu allen Kommunikationsstandards, die für schnelle Bewegungen auf der Steuerungsebene und bei der Datenextraktion ausgelegt sind, finden Sie eine Vielzahl nützlicher Informationen.

Wie die Digitalisierung 4.0 langsam Einzug in der Arbeitswelt erhält

Die Digitalisierung 4.0 ist nun auch endlich in der Industrie und Arbeitswelt angelangt. Sie bringt neuen, frischen Wind in Unternehmungen und bringt innovative Ideen mit sich. Große Unternehmen wie BMW machen mit ihren Start-Up Schmieden und Inkubatoren vor, wie es gehen kann. Sie wollen dabei natürlich nicht nur ihr Image aufpolieren und nach außen hin frisch und jugendlich wirken, sondern immer am Nabel der Zeit leben und neue Inspiration, Techniken und Ideen mit einfließen lassen.

Doch auch der Mittelstand kann von den neuen Technologien profitieren, wenn er ihnen offen gegenüber steht und sich auf Veränderungen einlässt. Viele Prozesse sind alteingesessen und bewährt, lassen sich jedoch mit Hilfe von Technologie deutlich erleichtern. Von Jahr zu Jahr machen sich mehr Menschen selbstständig, jedoch sind die Zahlen weiter rückläufig. Mit Hilfe der Digitalisierung 4.0 könnte dem langfristig entgegen gewirkt werden und neue Technologie Start-Ups aus dem Boden gestampft werden. Was genau der Mittelstand tun kann, um die digitale Wende nicht zu verschlafen, kann hier nachgelesen werden: arbeitdigital.de.

Geschäftsprozesse im digitalen Zeitalter

Der Begriff E-Business umfasst schon heute so gut wie alle digitalen Prozesse, welche im unternehmerischen Umfeld Anwendung finden. Durch die Nutzung dieser digitalen Informationstechnologien werden die Geschäftsprozesse besser unterstützt. Hierbei ist es das oberste Ziel, den elektronischen Mehrwert deutlich zu steigern. Die Unterstützung kann dabei nicht nur über Software Lösungen stattfinden, sondern auch durch den gezielten Einsatz von Smartphones oder Tablets. Ähnlich wie beim traditionellen Handel, unterscheidet man ebenso im E-Business zwischen verschiedenen Handelsbeziehungen:

  • Business-to-Business (B2B): hier richtet sich das Angebot an Unternehmen
  • Business-to-Consumer (B2C): hier richtet sich das Angebot an den Endnutzer
  • Business-to-Administration (B2A): hier richtet sich das Angebot an öffentliche Einrichtungen
  • Business-to-Employee (b2E): hie richtet sich das Angebot an Mitarbeiter

Vorteile für kleine und mittlere Unternehmen

Gerade für Mittelständler und Unternehmen die noch ganz am Anfang stehen, bietet die Digitalisierung entscheidenen Vorteile:

  • Ladenschluss gibt es nicht mehr – Online-Shops sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr erreichbar, vorausgesetzt der Server arbeitet korrekt. Somit lässt sich rund um die Uhr Geld verdienen. Die zeitliche Beschränkung ist damit aufgehoben.
  • Schluss mit Umziehen für den Job – dank der digital Welt wird nicht nur Home Office immer beliebter und praktisch öfter umgesetzt, nein räumliche Trennungen können damit auch überwunden werden. Dank standortübergreifender Vernetzung können kleinere Teams an unterschiedlichen Standorten gebildet werden, die alle auf die gleichen Ressourcen zugreifen können. Arbeitszeiten- und auch der Standort lassen sich so flexibler wählen und auf bestimmte Lebenssituationen anpassen.
  • Optimierte Geschäftsprozesse – Digitalisierte Geschäftsprozesse betreffen zum Beispiel die Geschäftsanbahnung und -abwicklung, Einkauf und Verkauf, Marketing und Werbung oder Kundenservice

Kondenstrockner Neuheiten vorgestellt

Kondenstrockner sind die Trockner der Zukunft? Dieser Frage sind wir nachgegangen, denn mehr und mehr Neuheiten strömen auf den Markt. Die Trockner Nische ist keinesfalls stehen geblieben, sondern macht große Schritte in Richtung innovative Anwendungsweise.

Zukunftsorientierte Weiterentwicklung

Kontinuierlich gibt es Verbesserungen von Seiten der Kondenstrockner Hersteller. Immer wieder werden neue Modelle mit wegweisenden Funktionen auf den Mark gebracht. Denn wie alles heutzutage, geht es darum, Geräte energiesparender und leistungsstärker zugleich zu machen. Doch bereits heute verfügen viele Modelle über gute Features:

  • geschlossene Syseme
  • Wärme wird nicht an die Umwelt abgegeben
  • kompakt

Smart Home – der Trockner erhält Einzug

Wer wünscht sich nicht mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens, anstatt wertvolle Lebenszeit mit der Hausarbeit zu verbringen? Im Zuge von Smart Home gibt es mehr und mehr Möglichkeiten, die Hausarbeit nach dem Motto „work smart, not hard“ zu verrichten. Durch eine WLAN-Anbindung und intelligente Systeme lässt sich die Pflege der Wäsche Effizient und komfortable verrichten. Der Alltag wird bequemer und es bleibt mehr Zeit für die Kinder. Den Trockner schon auf dem Weg nach Hause anstellen, sodass er fertig ist, wenn Sie ankommen? Kein Problem mehr!

Laut einer Studie der Magazins P.M aus dem Jahr 2014 verbringt ein Mensch durchschnittlich neun Monate seines Lebens damit, die Waschmaschine und den Trockner zu be- und entladen. Der ewige Wäschekreislauf ist auf Dauer einfach nur lästig.

Dank der Digitalisierung ist jedoch auch der Haushalt technischer geworden. Per App lässt sich ein Waschvorgang starten oder auch die Heizung vom Arbeitsplatz aus, auf kuschelige 25 Grad einstellen. Praktische Wasch- und Trocknerprogramme erleichtern die Hausarbeit deutlich. So gut wie jeder namenhafte Hersteller bastelt an eigenen innovativen Lösungen, um die Hausarbeit angenehmer zu gestalten. Das Ziel ist es, den Kunden mit den Geräten optimal zu vernetzen. Bis jetzt müssen wir jedoch weiter mit „normalen Geräten vorlieb nehmen, solche finden Sie hier: www.trocknerland.com/kondenstrockner/.

„Trockner, mach die Wäsche!“

So oder so ähnlich könnten Sprachanweisungen an unsere Haushaltsgeräte bald lauten.  Dabei lässt sich das Trocken- oder Waschprogramm bequem von der Couch aus per App steuern. Lediglich die Art der Wäsche, wie z.B. Hemden müssen in die App eingespeist werden und von alleine wird das wirkungsvollste Programm gewählt. Schluss mit „30 Grad und extra Schleudern“ und her mit der intelligenten Innovation.

Nach dem Waschen weiß die App bereits das passende Programm für den Trockner. Das Umladen der Wäsche muss jedoch nach wie vor von Hand gemacht werden, doch wer weiß wie lange noch.

 

Bauteile selber ausdrucken – 3D Druck erhält Einzug in die Industrie

3D Druck ist nicht nur eine schöne Spielerei für zu Hause, sondern auch die Industrie setzt mehr und mehr auf das fortschrittliche Verfahren. Der Begriff Industrie 4.0 wird zu einem großen Teil durch die 3D-Druck Technologie ausgemacht.

Was genau ist 3D-Druck?

Unter dem Begriff 3D-Druck hält Einzug in der Industrie. Immer mehr Teile lassen sich durch das Druckverfahren herstellen. Seien es kleine Prototypen oder auch die Produktion in Serie. Der Begriff umfasst dabei alle Fertigungsmethoden, bei denen dreidimensionale Teile aus formlosen Ausgangsmaterial produziert werden. Anfangs wurden Teile nur aus Kunststoff gefertigt. Heutzutage gibt es jedoch eine Vielzahl von Materialien, welche zum Einsatz kommen. Von Edelmetallen, über Keramik bis hin zu einer Vielzahl von Kunststoffen, hier sind kaum noch Grenzen gesetzt.

Nicht nur die Industrie hat Gefallen an den praktischen Druckern gefunden, eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, wie beispielsweise die Medizin nutzen den 3D-Druck für ihre Zwecke. Der ursprüngliche Zwecke der Prototyp Herstellung findet heute ebenso statt, wie z.B. Werkzeugeinsätze. Beinah täglich werden neue Materialen und Anwendungsgebiete entdeckt und die Einsatzmöglichkeiten dadurch stetig vergrößert.

So funktioniert ein 3D-Drucker

Mit Hilfe eines 3D-Druckers werden neue Gegenstände von Null auf erschaffen. Diesen Vorgang nennt man additives Herstellungsverfahren. Dieser Gegenstand wird vorher auf dem Computer als 3D-Modell erstellt und anschließend Schicht für Schicht erstellt. Der Druckvorgang erfolgt durch das Zusammenführen der Schichten. Nach jeder Schicht senkt sich das Modell ein Stück ab, so das Millimeter für Millimeter das Bauteil entsteht. Ist die letzte Schicht erreicht wird der Vorgang beendet und das fertige Bauteil kann aus dem Drucker entnommen werden.

Anwendungsgebiete im Überblick

Wie schon gewinnt der 3D-Druck mehr und mehr Gebiete für sich. Hier ist ein kleiner Auszug aus den möglichen Einsatzgebieten:

  • Werkzeugbau
  • Serienfertigung
  • Prototypenbau
  • Urmodelle

Der Werkzeugbau

Vorteil des Einsatzes von 3D-Druckern im Werkzeugbau sind zum einen das um bis zu 75% reduzierte Gewicht und auf der anderen Seite die geringeren Kosten der Herstellung. Ein Beispiel hierfür ist die Herstellung von Spritzgussbauteilen.

Die Serienfertigung

Hierfür werden verschiedene Werkstoffe benötigt und kombiniert. Somit kann der Härtegrat des Bauteils bestimmt werden, von hart bis hin zu gummiartig. Hierbei muss der Druckvorgang nicht unterbrochen werden, sondern kann in Einem durchgeführt werden.

Der Prototypenbau

Gehäuseteile oder auch innovative Bauteile lassen sich mit einem 3D-Drucker hervorragend herstellen. Diese Prototypen sind lackier- und einfärbbar und somit in so gut wie jedem Bereich einsetzbar. In der Industrie müssen Teile nicht nur immer flexibler und leichter werden, sie weisen unter Umständen auch herausfordernde Strukturen auf.

Die Urmodelle

Formeinsätze für kleine Bauteile können mit dem 3D-Druck Verfahren ebenfalls hergestellt werden. Diese Formen können anschließend dafür genutzt werden, Bauteile in Serie zu produzieren. Hierbei können selbst filigranste Formen und Konturen abgebildet werden.